Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeines

Für die Lieferungen der OTTO FUCHS KG (im folgenden Lieferer) aufgrund von Internetbestellungen über den Räder-Onlineshop gelten die folgenden Bedingungen. Anderslautende Einkaufsbedingungen des Bestellers werden durch die Annahme seines Auftrages nicht anerkannt und verpflichten nicht, auch wenn seitens des Lieferers nicht ausdrücklich widersprochen wird. Durch die Annahme der Ware erklärt der Besteller zusätzlich sein Einverständnis mit den Bedingungen des Lieferers. Anderslautende Vereinbarungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.

Bestellung

Die Internetbestellung des Bestellers ist ein bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die bestellten Waren. 

Angebote und Verkaufsabschlüsse

Alle Angebote im Rahmen des Räder-Onlineshops sind freibleibend. Ein Liefervertrag kommt nicht schon mit der Eingangsbestätigung der Bestellung, sondern erst dann zustande, wenn der Lieferer dem Besteller per E-Mail eine Vertragsbestätigung gesandt, oder die Lieferung ausgeführt hat.
Die Berechnung erfolgt zu den an diesem Tage gültigen Preisen. Nicht vorhersehbare Änderungen von Zöllen, Ein- und Ausfuhrgebühren, und dgl. sowie Währungsparitäten berechtigen den Lieferer zu einer entsprechenden Preisanpassung. Die Preise verstehen sich in Euro einschließlich Mehrwertsteuer.

Preise und Zahlung

Alle Preise sind in Euro einschließlich der gesetzlichen geltenden Umsatzsteuer angegeben. Hinzu kommt die Versandkostenpauschale. Für die Bezahlung sind die im Räder-Onlineshop angegebenen Zahlungsoptionen zugelassen.

Lieferzeiten

verstehen sich ungefähr und freibleibend. Der Versand in Länder innerhalb der EU erfolgt in der Regel 3-4 Arbeitstage nach Erhalt des Rechnungsbetrages. Bestellungen in Länder außerhalb der EU und weltweit werden in der Regel innerhalb von 6-7 Arbeitstagen nach Erhalt des Rechnungsbetrages zugestellt. Ferner gelten diese vorbehaltlich unvorhergesehener Vorgänge bei der Herstellung und sonstiger Hindernisse wie höhere Gewalt, Transportverzögerungen, Betriebsstörungen im eigenen Werk wie auch in den Werken der Vorlieferanten. Richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung bleibt vorbehalten. Die Lieferzeit ist eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf die Ware das Werk verlassen hat oder die Versand- bzw. Abholbereitschaft mitgeteilt wurde. Bei Terminüberschreitung bleibt der Besteller zum Nachempfang verpflichtet. Ein Rücktrittsrecht hat der Besteller nur dann, wenn der Lieferer eine vom Besteller genannte, für den Lieferer angemessene Nachfrist nicht einhält und wenn dem Besteller in diesem Falle ein Festhalten am Vertrage aus zwingenden Gründen nicht zugemutet werden kann. Teillieferungen, die gesondert in Rechnung gestellt werden, sind zulässig. Versandfertig gemeldete Ware ist unverzüglich abzunehmen, andernfalls ist der Lieferer berechtigt, sie bei sich unter Beschränkung der Haftung für Beschädigung auf Vorsatz zu lagern oder auf Kosten und Gefahr des Bestellers einem Spediteur zur Lagerung zu übergeben.

Eigentumsvorbehalt

Bis zur endgültigen Bezahlung des Kaufpreises zzgl. Versandkostenpauschale bleibt die Ware Eigentum des Lieferers, insbesondere solange der Besteller noch die Rückbelastung der Zahlung bewirken kann.

Mängelhaftung

Der Besteller hat die Ware unverzüglich auf äußerlich erkennbare Mängel zu untersuchen und gegenüber dem Lieferer zu rügen. Bei einer berechtigten Mängelrüge ist der Lieferer nach seiner Wahl berechtigt, den Mangel zu beseitigen, oder Ersatz zu liefern. Die vom Lieferer zu ersetzenden Waren sind auf Verlangen und Kosten des Lieferers vom Besteller dem Lieferer unverzüglich zur Verfügung zu stellen bzw. zurückzusenden.
Ansprüche aus Mängelhaftung verjähren mit Ablauf von 36 Monaten seit Lieferung an den Besteller. Wegen deren Empfindlichkeit (siehe Pflege-, Sicherheits- und Wartungshinweise) gilt abweichend für die Oberfläche der Ware eine Gewährleistungsfrist von 24 Monaten.
Mängelansprüche entstehen nicht, wenn der Mangel zurückzuführen ist auf Verletzung von Bedienungs-, Wartungs-, und Einbauvorschriften, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, insbesondere Nichtbeachtung der Pflege-, Sicherheits- und Wartungshinweise, und natürlichen Verschleiß sowie vom Besteller oder Dritten vorgenommene Eingriffe in den Liefergegenstand.

Pflegehinweise

Der Besteller hat folgende Pflegehinweise zu beachten:

  • Zur Reinigung ist warmes Wasser zu verwenden, versetzt mit handelsüblichem Spülmittel, alternativ empfiehlt der Lieferer seinen FUCHSFELGEN-Reiniger*.
  • Zur Reinigung der Räder dürfen keine scharfen chemischen Mittel wie sie in zahlreichen Felgenreinigern enthalten sind, verwendet werden. Sie könnten die schützende, natürliche Oberfläche des Rades zerstören.
  • Die Gebrauchsanweisung bei speziellen Felgenreinigern ist unbedingt zu beachten.
  • Der Reiniger muss mit einem sauberen Tuch oder weichen Schwamm auf der abgekühlten Radfläche aufgetragen werden.
  • Es dürfen auf keinen Fall Scheuerlappen, Stahlwolle, Scheuermittel oder ähnliches zur Reinigung verwendet werden.
  • Die Felgen sind auch auf der Rückseite von Schmutz, Salz und Bremsstaub zu befreien, nicht nur auf der Sichtseite.
  • Anschließend sind die Räder mit viel klarem Wasser abzuwaschen.
  • Bei der Reinigung in Waschanlagen ist zu beachten, dass das Rad nur mit weichen Lappen und Textilien in Berührung kommt.
  • Generell gilt, dass kein Hochdruckreiniger zum Säubern der Räder verwendet werden sollte.
  • Im Winter sollten die Räder etwa 1x in der Woche gesäubert werden im Sommer etwa 1x im Monat.
  • Eine nachträgliche Bearbeitung der Räder ist in jeder Hinsicht nicht zulässig. Ein solches Rad entspricht anschließend nicht mehr dem geprüften Originalzustand, der vom TÜV abgenommen und vom KBA freigegeben wurde. Beim Montieren eines nachbehandelten Rades erlischt umgehend die Betriebserlaubnis.


*Online bestellbar unter www.otto-fuchs.com/shop

Sicherheits- und Wartungshinweise

Der Besteller hat die nachfolgenden Sicherheits- und Wartungshinweisezu beachten:
1| Beschädigungen oder Verformungen des Rades durch das Aufbringen hoher Kräfte oder durch Schläge während der Handhabung oder der Montage an das Fahrzeug sind unbedingt zu vermeiden. Um den Oberflächenschutz des Rades nicht zu beschädigen, müssen Stöße und Kratzer vermieden werden. Es besteht das Risiko von Laufunruhe, Vibrationen oder eingeschränkter Lebensdauer.
2| Hinweise in der Fahrzeugbedienungsanleitung beachten.
3a| Radschrauben (nur original Schrauben verwenden!) müssen in Übereinstimmung mit den Anweisungen der Fahrzeughersteller mit dem empfohlenen Drehmoment angezogen werden. Es wird empfohlen, einen Drehmomentschlüssel zu verwenden und die Radschrauben schrittweise, und nicht in einem Durchgang anzuziehen. Die richtige Befestigungsreihenfolge ist kreuzweise über die Radmitte: Erst eine Schraube anziehen, dann die gegenüberliegende oder die am weitesten entfernte.
3b| An einem neuen Fahrzeug und bei jedem Rad/Reifenwechsel ist es unbedingt erforderlich, das Anzugsdrehmoment nach ca. 50-100 km Fahrstrecke zu überprüfen und falls notwendig die Radschrauben erneut bis zum richtigen Wert anzuziehen. Unzureichendes Anziehen der Befestigungselemente kann zum Lösen des Rades führen. Übermäßiges Anziehen kann zu Verformungen der Radschüssel oder zu Ausfällen der Schrauben führen.
4| Das Rad als ein Sicherheitsteil darf keine Risse, Brüche, Verformungen, übermäßige Abnutzungserscheinungen oder ähnliche Fehler aufweisen. Entsprechende Teile müssen ersetzt und verschrottet werden. Auch im Falle eines vermuteten Schadens, z. B. durch ein tiefes Schlagloch oder durch ein überfahrenes Hindernis, ist das betreffende Teil zu ersetzen. Andernfalls besteht die Gefahr eingeschränkter Lebensdauer oder vorzeitigen Ausfalls.
5| Jegliche technische Änderung an Rädern ist unzulässig. Beschädigte oder verformte Räder dürfen nicht repariert werden, weder durch Erhitzen, noch durch Schweißen oder durch Hinzufügen oder Entfernen von Material. Es besteht die Gefahr eingeschränkter Lebensdauer oder vorzeitigen Ausfalls.

Haftung

Der Lieferer haftet nur bei Vorsatz, bei grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Lieferer nur für den vertragstypischen, vernünftigerweise vorhersehbaren Schaden. Der Lieferer haftet nicht für Mängelfolgeschäden, für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden. Von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt, bleibt die gesetzliche Haftung des Lieferers gegenüber dem Geschädigten nach dem Produkthaftungsgesetz. In Fällen des Fehlens zugesicherter Eigenschaften haftet der Lieferer auf Schadenersatz nur insoweit, als diese Zusicherung vom Besteller ausdrücklich verlangt und vom Lieferer ausdrücklich deshalb gegeben wurde, um den Besteller gerade gegen den eingetretenen Schaden abzusichern.

Allgemeine Bestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen und evtl. getroffener weiterer Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Vertragspartner sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine ihr im wirtschaftlichen Erfolg möglichst gleichkommende Regelung zu ersetzen.

Erfüllungsort

für alle sich aus dem Vertrag ergebenden beiderseitigen Verbindlichkeiten ist Meinerzhagen. Gerichtsstand ist Meinerzhagen. Der Lieferer ist jedoch berechtigt, das Gericht am Wohnsitz des Bestellers anzurufen. Die Vertragsbeziehungen unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung der internationalen Kaufrechtsgesetze ist ausgeschlossen.